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(c) Fliegende Südtribüne 1984 - 2010

 



Alles Hardcore wie Rotterdam?

30.07.08


100 Jahre Feyenoord Rotterdam. Vierzehn Mal niederländischer Meister. Europapokal der Landesmeister 1970. UEFA-Cup-Sieger 1974 und 2002. Das letzte Finale ist die letzte Verbindung mit Borussia Dortmund. Abgesehen von Nuri Sahin.
 

Am Wochenende startet das Jubiläums-Turnier, zu dem neben dem BVB Tottenham Hotspur FC und Celtic Glasgow eingeladen sind. Vom Namen und Prestige eigentlich ein Event, zu dem viele Fans gereist wären. Aber in Rotterdam herrschen Hooligans.

 

Trotz einer unabhängigen Fanvereinigung mit 23000 Mitgliedern, die das offizielle Stadionmagazin herausgibt und mit der Vereinsführung kommuniziert. Trotz der TIFO, die Choreografien aus Papier und Feuer plant und entwirft. Hooligans hauen drauf. Mit Hilfe der Mitläufer.

 
Eigentlich eine ausgestorbene Spezies, die die Fankultur von England aus mit zerstört und für die Abschaffung der Stehränge und kontrollierte Sicherheit in den Stadien geführt hat. Aber in Europas größter Hafenstadt hält sie sich mit harter und schneller elektronischer Tanzmusik wie Gabba, illegalen synthetischen Drogen und Gewalt im Namen Feyenoords. Dem Motto „Sterker door strijd“ („Stärker durch Streit/Kampf“) laufen viele modisch hinterher. Die Fans von Rekordmeister Ajax Amsterdam werden faschistisch als „Joden“ (Juden) und „Neuzen“ (Nasen) provoziert und Rauchbomben pervers als „Gas“ eingesetzt.



Und ewig brennt die Tüte...

Zum UEFA-Cup-Finale, das für Rotterdam bestimmt war, empfingen die einheimischen Krawallmacher die Züge und Busse der BVB-Fans mit bisher nicht gekannter Haßgewalt. Steinplatten und Stahlrohre wurden feige und lebensmüde von Brücken geworfen. Bei anderen Gelegenheiten dienen den unauffälligen Bomberjacken auch Fahrräder und Parkbänke als Wurfgeschosse. In vermummten Nahkämpfen ersetzt Munition das Faustrecht. Die Polizei geht trotz massivem Einsatz aus Panzerwagen mit Wasserwerfern, Pferden und Kampfhunden, geschützt mit Helm, Schußwesten und Schlagstöcken hilflos gegen dieses Pack vor.

Im UEFA-Cup 2006 in Nancy hatten sich unter die 1300 Gästefans 600 Hooligans eingekauft, während des Spiels das Stadion demoliert und einen Spielabbruch „erkämpft“. Feyenoord Rotterdam wurde aus Europas Stadien verbannt.


In der holländischen Eredivisie kommt es bei fast jedem Auswärtsspiel zu Gruppengewalt. Trotz Festnahmen mangelt es oft an Videobeweisen, um Freiheitsstrafen zu verhängen. Auch Personenregister greifen kaum, weil im Versteck der Herde und in der Vermummung die meisten Verbrechen begangen werden. Ein Offenbarungseid für die öffentliche Sicherheit und für die Fanszene Rotterdam, daß dieses Image einen Fußballverein fast repräsentiert.




Reportagen hin, Realität her

Das offizielle Motto von Feyenoord lautet getreu dem Vereinslied „geen worden maar daden“ (Keine Worte, sondern Taten), mit dem an die Gründung durch Hafenarbeiter erinnert und sich vom „träumenden Ajax“ abgrenzt wird. Zum Jahrhundertjubiläum brachte der Club ein über 600 Seiten starkes Buch heraus. Ob einige Kapitel den „Supporters“ gewidmet sind? Der Fußball bleibt für viele Zuschauer in Rotterdam nur Mittel zum üblen Zweck.

 
Auf der Suche nach Feyenoord-Fanzines im Internet versammeln sich dutzende Websites für offene Gewalt. Eine davon konnte mit Filmen, Fotos, Tattoos, Pitbulls und stolzen Kriegsmärchen in vier Jahren mehr als vier Millionen Klicks verzeichnen. Im Namen der „Legioen“ (Legion) und „Vatos Locos“ mischen in den deutschlandnahen Städten wie Arnhem und Enschede auch alte und neue Hooligans aus Deutschland mit. Per Internet und Handy vernetzter denn je. Auch die Abgrenzung zu Ultras ist schwammig.



Die Jubiläumsgäste in den Blöcken G und E - der Mob rudelt in XYZ

Das Heimstadion „De Kuip“ gleicht einem Hochsicherheitsgefängnis mit 51577 Plätzen. Der Verein nennt sich „de club van het volk“ (Der Club des Volkes), aber die Fanszene in Rotterdam ist latent gewaltbereit. Nicht, weil sie schlecht verlieren könnten. In den Vierteln außerhalb des Stadions und von den Parkplätzen bis zum Stadion werden für Gästefans böse Überraschungen inszeniert.

 

Nun also hat Feyenoord die ehemaligen Finalgegner und -verlierer zum „Jubileumtoernooi“ vom 1. bis 3. August eingeladen. Brisant ist das Wiedersehen mit den Spurs-Fans. Tottenham hat jüdische Wurzeln in London und deren Fans rächten sich für Provokationen und die Finalniederlage 1974.
Im Rückspiel in Rotterdam wurden Zäune überstiegen, Sitze ausgerissen und Feuer gelegt, Hunderte Verletzte auf beiden Seiten waren die Folge. Damals gab es weder die Bezeichnung Hooligans noch ein gesellschaftliches Problem. Heute passiert es außerhalb der Öffentlichkeit.

 

BVB auf allen Wegen, aber Rotterdam ist eine meidbare Tretmine. Besser mit den Füßen zuhause bleiben. Wer es wagt, dem helfe fanbetreuung@bvb.de


Wer will, kann gratulieren. Bequem Fußball gucken kannst Du hier: www.myp2p.eu/competition.php

Nach dem Toernooi - der BVB schlug Feyenoord mit 2:1 und verlor gegen Tottenham mit 0:3 - kam eine Mail von 'masterdknr1':

Ich (ein feyenoord fan aus rotterdam) habe die mitteilung gelesen von die rotterdam hooligans, ich denke das ist ein bisschen ubertrieben, in die 90-er jahren war das so mit die hooligans, aber jetz sind die hooligans fast nich mehr da bei spiele von feyenoord, und das bei jedem auswartsspiel was passiert das stimmt gar nich. die letzte jahren ist es ganz selten das feyenoord hooligans sich mistragen. kuck mal lieber nag die echte fans die wol klasse fans sind.


Es ist richtig, daß eine Fanszene wegen Hooligans nicht negativ verurteilt werden sollte. Feyenoord hat auch tolle Fans und ein freundschaftliches Jubiläumsturnier veranstaltet ohne gewalttätige Zwischenfälle. Den guten Empfang für Nuri Sahin haben wir auch mitbekommen. Die FS möchte diesen - echten - Fans die Hand reichen und zum 100. gratulieren



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