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(c) Fliegende Südtribüne 1984 - 2010

 

Der BVB-Erinnerungsfortsetzungsroman
1986 bis 1989



Teil 1: 1986

Die achtziger Jahre. Oft bleiben sie noch mit diesen Musik-Parties und komischer Mode in Erinnerung. Aber statt Madonna, Michael Jackson, Depeche Mode oder U2 gab es für mich nur Fußball. Und den BVB. Das war besser als Disco und Musik. Der Relegationssieg vom Mai 1986 war meine erste Party. Aber keine x-beliebige, es war mein erstes Wunder.
Ein Freund von meinem Bruder hatte im Dortmunder Westfalenstadion das 3:1 im zweiten Relegationsspiel gegen Fortuna Köln miterlebt. „Die Kobra hat uns gerettet!“ Ich kannte weder das Westfalenstadion, noch dieses Schlangentier und weder noch, was Relegation bedeutete. Ich wollte nur keinen Abstieg vom BVB sehen.

 

Vor dem Entscheidungsspiel in Düsseldorf wurde ich als Zwölfjähriger gefragt, ob ich mit wollte. Düsseldorf klang wie weit weg und uninteressant. Aber dieses Dorf sollte die Landeshauptstadt sein. Kaum hatte ich spät beeindruckt zugesagt, fuhren wir am 30. Mai über die Autobahn in den goldenen Westen – und kamen nicht weiter. Ein Riesen-Stau mit Autos voller BVB-Fans. Wir schafften es nicht bis zum Anpfiff und hörten das Spiel im Radio. Sport und Musik auf WDR 2 erlaubte sich Musikpausen, die die Spannung unerträglich machten. Eins zu Null für Dortmund zur Pause. Als wir endlich ins Rheinstadion kamen, begann die zweite Halbzeit und das zweite Leben der schwarz-gelben Borussia. Vor alle Siegesfeiern nachholenden, über fünfzigtausend oder mehr Fans gewannen wir 8:0 und behielten die Erstklassigkeit. "Den BVB-Walzer tanzen wir!" Die Fans schunkelten erlöst auf den Rängen. Nach dem Hinspiel-0:2 lag ein großer Druck auf dem Rückspiel und das frühe 1:0  der kleinen Kölner ließ die Wolken ünber dem Westfalenstadion verdunkeln.  Der Abstieg  schien nict mehr zu verhindern. Aber erkämpfte Tore zum 1:1 und 2:1 belebten die letzte Hoffnung. In der Nachspielzeit schließlich rollte der Ball durch den Strafraum. Freund und Feind waren benommen und trafen ihn nicht Nur einer stand richtig. Im BVB-Trikot. Jürgen Wegmann erwischte den Ball zufällig im Fünfmeterraum und schob ihn über die Torlinie. 3:1. Die Rettung. Keine Auswärtstorregel, nur der Zwei-Tore-Abstand war wichtig. Deswegen gab es das Entscheidungsspiel, die Pilgerfahrt und die Toreflut.

 

Ich liebte Fußball, spielte im Verein und war schon 1981 bei einem Bundesligaspiel gewesen. Damals im Sommerurlaub beim Hamburger SV gegen Eintracht Braunschweig. Uli Stein, Franz Beckenbauer, Horst Hrubesch. Deutscher Meister. Danach waren Jahre vergangen mit Sammelalben, Kicker und Sportschau, aber ohne weiteres, tieferes Interesse an Bundesliga.

 

Plötzlich hatte ich meine passive Leidenschaft für den Fußball entdeckt. Selber spielen war das eine, das andere war, für einen Verein zu sein. Es gab Bayern, HSV, Köln. Mein jugendliches Herz hatte ich an einen Ballspielverein aus Dortmund verloren und wollte mehr. Ein Erfolg über den Mißerfolg machte mich stark für den schwarz-gelben BVB. Ein drei Meter langer Balkenstrickschal mit Fransen legte ich mir bei meinem ersten Heimspiel im Westfalenstadion zu. Er lag um mich wie die Kobra. Stolz und bißfest. Bei diesem Spiel irgendwann gegen Bayer Uerdingen standen wir auf der Südtribüne. Wir waren früh da, wie es ein Freund von meinem Bruder vorgeschlagen hatte. „Die Kobra hat uns gerettet!“ Mit diesen Worten betrat ich die Stätte des Mythos. An diesen Ort zurückzukehren, wo weiter Fußball in der Bundesliga gespielt wurde, war sensationell. Sensationeller, als einen deutschen Meister zu sehen. Der BVB war das Gegenteil von Bayern München, aber der Stolz der Region. Wir kamen aus Hagen und zwischen Ruhrpott und Westfalen gab es für uns nur den BVB. Hinter dem Hengsteysee ging es hinauf zur Hohensyburg und die Stadtgrenze auf dem Serpentinenbrückenpfeiler markierte das Dortmunder Stadtwappen mit dem Adler.


Uerdingen war ein unbeliebter Verein aus dem Rheinland und so gab es Karten für uns. In Dortmund gingen damals regelmäßig dreißigtausend Zuschauer zu BVB-Spielen und die Südtribüne war der volle Schmelztiegel. Nun standen wir das erste Mal in so einem Stadion in eben diesem Schmelztiegel. Während sich der Torwart aufwärmte und die Werbungen so ganz nebenbei vom lispelnden Sprecher über Lautsprecher und Anzeigetafel kamen, lernten wir die Atmosphäre kennen. Etwa eine Stunde vor dem Spiel schwebten Rauchwolken unter dem Tribünendach. Ich schaute immer wieder nach oben und war erstaunt. Es roch überall so, aber ich hatte noch nie Zigarettenrauch, Bratwurst- und Bierduft zusammen erlebt. Entweder waren wir zu jung und unschuldig für so ein Ereignis oder schon zu alt und aus der falschen Stadt. Wir tranken jedenfalls noch kein Bier und eine Zigarette roch für uns wie Gift. Mit Bauchschmerzen blieben wir und vergaßen sie mit dem Artic-Eis vom Eisverkäufer im weißen Kittel , als sich die ersten Gesänge bildeten. Wir standen mitten drin auf der Südtribüne und fanden das sehr mutig von dem einen Freund und von meinem Bruder. Die Fans standen dicht zusammen, hinter und über uns schrien einige Leute so laut, daß die um sie herum mitmachten. „Eisgekühlter Bommerlunder, Bommerlunder eisgekühlt…“ Wieder Getränke, die ich nicht kannte, in Gesängen, die wir mitsangen. „…das sind zwei belegte Brote, eins mit Schinken, eins mit Ei!“ Schinken und Ei wurden noch lauter wiederholt. Das war lustig, weil es nichts mit Fußball zu tun hatte, aber zum Einsingen ideal war. Später wusste ich, daß das Lied von den Toten Hosen war, die in Dortmund sehr populär waren und in der benachbarten Westfalenhalle ausverkaufte Konzerte spielten. Diese Band spielte die Musik, die die Fans hörten. Ein klirrender, scheppernder Schellenkranz gab den Takt vor, die klatschenden Hände wurden mehr und lauter und schneller, bis sie sich in einem vom Jubel begleiteten Wirbel auflösten. „Heeeeeeeeejaaaoooeeeeeeeee BeeeVauBeeeee“ zog es mir kalt über den Rücken. Spielernamen wurden gerufen. „Ra-du-ca-nu“ und „Su-si“ Diese vielen, lauten Stimmen, die sich so einig waren, was sie meinten, hatte ich noch nie vorher gehört.

 

Nur ein Jahr später spielte Borussia Dortmund im Europapokal…

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