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(c) Fliegende Südtribüne 1984 - 2010

 


Fanzine oder Nichtsein - das war die Frage

Dreikönigstag 2009.

Als Fan eines Deutschen Meisters trägt man Stolz in sich, der allen Fanatismus und vergebliche Leidenschaften, Mühen und Kosten belohnt. Daß dann mitten im Feiertrubel ein etwas ironisches Fanzine in die Stehplätze gerät, hatte eine Vorgeschichte.
Bereits 1993, oder früher, jedenfalls nach der alkoholfreien Fast-Meisterschaft von Duisburg 1992, weckte mich der Gedanke, so ein Fanzine zu machen. Ein Magazin von und für Fans. Ich war an eine Ausgabe der "When Saturday Comes" gekommen und der Inhalt unterstützte mich in dem, was ich bereits im "Not The View" gelesen hatte. Was die Celtic-Fans zum offiziellen "The Celtic View" konterkarierten, trug WSC vereinsübergreifend in den Profi-Fußball, der sich wie die Medien mehr und mehr von den Fans entfernte oder, wie wir nie wußten, schon gelängst getan hatte.
Meinungen von Fans kleiner Vereine, wie es auch Chelsea damals eher war, dem Verein des Mitbegründers Mike Ticher, landläufige Strömungen, mit denen sich der Fan auseinanderzusetzen hatte, wie der unvergleichliche Inselhumor äußerten sich in diesen anfangs fotokopierten Seiten.
Spätestens nach den tödlichen Katastrophen vom Europapokalfinale 1985 im Brüsseler Heyselstadion, dem Holztribünenbrand von Bradford und der Überfüllungspanik von Hillsborough in Sheffield trugen die abhängigsten Zuschauer die Schuld an dem, was in der Verantwortung von Verbänden, Offiziellen, Polizei und Sicherheitskräften menschlich fatal verfehlt wurde. Es war nicht mehr abwegig, eine Meinung zu haben und zu äußern, ohne seinem Verein und dem Fußball Schlechtes zu wollen. Aber als immer mehr zahlende Kunden entdeckten die Fans ideelle Garantie und Rückgaberecht eines sowieso lebenslangen Treueschwurs.

Aber wie sollte das als Einzelkämpfer in einer Fanszene zu schaffen sein, noch dazu in der damals brisanten Gesellschaft auf der Südtribüne? Erste Flugblätter gegen Rassismus wurden dort hellhörig wie argwöhnisch aufgefaßt. Der Name für das Fanzine stand fest wie Teddy de Beer und das Projekt in groben Zügen auch, nur die Redaktions-Mannschaft und vor allem das Kapital fehlte.  Übers Hörensagen meldete sich dann ein Grafiker aus Witten bei mir. In einem langen Telefongespräch konkretisierten wir die Entstehung der "Bude" und er bremste mich realistisch in meinem übereiligem Enthusiasmus. Ich befand mich mitten in der Quälerei eines Notabiturs und verbrachte die meiste Freizeit mit Gedanken über Fußball und den BVB. Eine berufliche Zukunft war genauso entfernt wie die ruhmreichen Erfolge unserer Borussia. Die Bude sollte einfach eine willkommene Aufgabe sein in der schulischen Langeweile eines abtrünnigen Hageners, wo Basketball gespielt wurde und Fußball meistens über Schxxxx lief.

Die ersten Nummern waren ein gestalterischer wie logistischer Kraftakt, die sich über den Stadionverkauf wieder auszahlte. Es ging nie um das Geld, weil die Selbstkosten vielleicht das eine oder andere Bierchen und neue Stammplätzchen auf der Südtribüne ergaben. Auch nicht um Heldenstatus unter den sich vermehrenden Fanclubs, sondern um ein gemeinsames, unabhängiges, kritisches wie unterhaltsames Projekt Fanzine, daß es so bisher nie in Dortmund gegeben hatte.
Nach drei Nummern schwand mein Platz für Veröffentlichungen und viele Meinungen blieben ungeschrieben in dieser "Fan-Illustrierten". Nach Diskussionen mit dem einstigen Co-Begründer und seinem Vorwurf, ich solle doch "Gelbe Seiten" schreiben, kam die Zeit, ein eigens Ding zu stemmen.
Die Fliegende Südtribüne war die Rache des mittellosen Enterbten, der untergewichtig sogar Hintertorfangzäune wie Windmühlen bekämpfen wollte. Als "unabhängiges Abhängigen-Blatt für Dooortmund" sollte es die ehrenamtliche Fanzine-Szene revolutionieren. Die harte nächtelange Arbeit im Keller der Elternwohnung, an der Schreibmaschine mit Schere, Klebstoff und seligem Blick auf BVB-Poster wurde hingenommen wie eine lange Auswärtsfahrt mit Borussia und während eines Praktikums bei einem Monatsmagazin entstand die erste FS. Gerüchte, ich wolle neben dem Musik-Interview mit Nobby Dickel noch eins mit Lothar Emmerich machen, bekamen andere Bude-Macher mit und warnten den BVB-Helden vor, so Emma das schon abgesprochene, wohlgemeinte Interview ablehnte.
Ein spontanes Interview mit dem Journalisten Freddie Röckenhaus, das dann in seiner halbkritischen  ARD-Dokumentation über den BVB gesendet wurde, bekam ählich üble Reaktionen, obwohl Kritik an den damaligen Zuständen doch angebracht war. Mit Engagement wie momentan hätte es niemals zum Fast-Konkurs von 2005 kommen müssen, ohne nun prophetische Rückschlüsse schließen zu wollen. Aber zu viele BVB-Fans hingen oberflächlich an ihrem Verein, ohne monarchische Vereinsstrukturen oder Fußball allgemein zu hinterfragen. Eine vielleicht gesündere Einstellung, denn schließlich soll im Stadion ja gefeiert werden.

Aber getreu meines stürmenden Fan-Pseudonyms verhinderten inhaltliche wie finanziellen Rückschläge der Herstellungskosten nicht die erste Auflage von über tausend Exemplaren um die Südtribüne herum. Kontrolliert von Stadionordnern, die vom damaligen Geschäftsführer Walter Maahs per Walkie Talkie informiert wurden, ging ich meines einsamen Weges und brachte es in der Sommerpasue und der folgenden Doppelmeistersaison auf eine zweite Nummer, nach der ich dann aber "aus gesundheitlichen Gründen" die Fliegende Südtribüne einstellte. Ich hatte auch verstanden, daß es sich alleine nicht lohnt, weiterzumachen und daß in der Gemeinschaft Macht abhängt. Und die hießen damals ganz klar Michael Meier und im Hintergrund Gerd Niebaum. Die Fanclubs durften per Freibier monatlich mitdiskutieren, aber die großen personellen wie wirtschaftlichen Entscheidungen pumpten den Verein mit hochexplosiven Milliarden in Lebensgefahr.

Warum es jetzt zur Wiederbelebung der FS im Internet kam, lag an der allgemeinen Situation einer angeschlagenen Borussia, die seit fast zwanzig Jahren kein Pokalfinale mehr gespielt hatte und bald auf die 100 zugehen sollte.
Dazu wollte ich mich warmschreiben für ein Buchgeschenk an meinen Fußballverein BVB 09, das ich hoffentlich in diesem Jahr veröffentlichen kann, wenn Gott und Teuro wollen

"Uuunser ganzes Leeeben",
Flemming X

Exklusiv und digitalisiert die beiden Printnummern der FS aus dem Doppelmeisterjahr 1996:


























































































Hier fehlt Seite 34












 



Und hier die Premiere vom Mai 1996:

























































 
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