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(c) Fliegende Südtribüne 1984 - 2010

 



Frankie gegen Hollywood

23.07.08

Eine Sturm-Legende ist „Fuffzich“: Frank Mill! Unser Frankie spielte bei der wahren Borussia zwischen 1986 und 1994. 187 mal Bundesliga und 47 Tore für den BVB in der 11.

Aus Mönchengladbach weggejagt, machte den gebürtigen Essener der blöde Pfostenschuß von München bekannter als seine Karriere. Im deutschen Weltmeisterteam von 1990 und als Pokalsieger 1989 blieben ihm die Deutsche Meisterschaft und Champions League vergönnt.

Mit zielstrebigem Strafraumspiel machte er die Gegner unsicher und Borussia zur berüchtigten Gefahr. Alleine sein 2:0 im Pokal-Halbfinale 1989 gegen Stuttgart und sein Kopfball-2:1 im Finale gegen Bremen brachten den Titel. 
Erinnern wir uns an den nach Norbert Dickel und Stephane Chapuisat beliebtesten BVB-Torjäger und seine gesamte erste Saison 1986/87... 

Unser BVB hatte die Relegation gegen Fortuna Köln lebendig überstanden und reiste erstklassig am 9. August 1986 zu den Bayern. Auch wenn Mill ein mögliches Debüt-Tor am rechten Pfosten verewigte, glichen Simmes und Zorc die Führungen aus und holten einen verdienten 2:2-Punkt beim Meister.

Am 6. September traf er dann zum ersten Mal in schwarz-gelb. Genauer gesagt mit drei Toren schoß Frankie Bayer Uerdingen mit 4:2 ab. In der Krefelder Grotenburg traf er in der 31. zum 1:0 gefolgt vom schnellen Ausgleich, bevor er in der 35. wieder zur Stelle war mit dem 2:1.

Vor nur 13000 Zuschauern glichen die ungeliebten Uerdinger direkt nach der Halbzeit wieder aus. Erst in der Schlußphase schlug das bald legendäre Dortmunder Sturm-Duo zu: der soeben für Simmes eingewechselte Dickel in der 83. zum 3:2 und wieder Frankie in der 88. zum 4:2!

Schlechter Sponsor, schlechte Frisur - rot-weiße Anfänge in Essen

Gut drei Wochen später feierten wir ein Freitags-7:0 gegen das nicht minder ungeliebte Blau-Weiß 90 Berlin. Nur 21000 Zeugen erlebten ein frühes Konietzka-Tor vom Frankie. Keser in der 9. zum 2:0 und dann klingelte es im Viertelstunden-Takt im Berliner Tor: 3:0 Mill, 4:0 Simmes und 5:0 Zorc zur Halbzeit. Der höchste Heimsieg, das 11:1 gegen Bielefeld, wurde nicht getoppt, aber Joker Dickel für Mill besorgte mit einem Doppelschlag zehn Minuten vor Ende das 7:0.

Die Freitags-Party ging in der nächsten Woche weiter. Gegen seinen späteren Verein Fortuna Düsseldorf gab es nicht nur Tote Hosen-Gesänge von der Südtribüne, sondern vor nun 28000 Fans einen 4:1-Heimsieg. Frankie in der 15. zum 1:0 und Zorc mit dem 2:1 zur Pause. Wieder Susi in der 72. zum 3:1 und der effektive Joker Dickel machte wieder kurz vor Schluß alles klar zum Feiern.

Der Freitag zwei Wochen danach gegen Nürnberg bescherte wieder zwei Frankie-Tore zum Halbzeit-2:0. Er wurde in der Pause ausgewechselt und vielleicht deshalb holten die Franken ein 2:2. Joker Dickel konnte den Sieg vor 28000 nicht drehen.

Immerhin blieb Borussia bis Weihnachten ungeschlagen.

Frankies nächster Treffer gelang am 22. November gegen Bremen. Völlers frühes 0:1 liefen wir hinterher, bis Mill vor 37000 in der 66. ausglich. 37000 bejubelten Startstürmer Dickel zum 2:1 in der 81.

Mit 34 Zielschüssen war der BVB die Torfabrik der Liga und überwinterte auf Tabellenplatz 7.

Im neuen Jahr 1987 kam am 21. Februar der FC Bayern zum Rückspiel. 50000 wurden mit zwei Wohlfarth-Toren geschockt, 0:2 zur Pause. Frankie holte sich Gelb, aber Dickel schoß in der 75. den Anschlußtreffer. In einer fulminanten Schlußminute rettete Susi zum 2:2 einen Punkt.

So blieb Borussia schon seit dem 6. Spieltag eine Heimmacht, was sie am 14. März gegen Mannheim bewiesen. Nach einem knappen 2:3 von Leverkusen wurde Waldhof trotz Kohler, Gaudino und Walter mit 6:0 heimgeschickt. 22000 sahen ein 1:0 von Dickel zur Pause, bevor Hupe, wieder Dickel, Zorc und nochmal Dickel zum 5:0 einschenkten. Frankie blieb das Schluß-6:0 vorbehalten.

Nach dem 1:0-Dickel-Derbysieg vom 11. April vor 49000, ging es zwei Wochen später wieder an den Relegations-Rettungsort Düsseldorf. Beste 48 Tore, nur Neunter, aber nur drei Punkte hinter Stuttgart und Bremen. Ganze 12000 sahen Mill und Dickel im Rheinfall: zweimal Frankie in der ersten, zweimal Nobby in der zweiten Halbzeit = 4:0. Am Freitag, den 24. April, lauerte Borussia auf Platz 6 ein Pünktchen hinter Leverkusen. Am 26. Spieltag waren wir mit 53 Buden immer noch ein Tor erfolgreicher als Meister Bayern München.

Die Maifeier gegen den direkten Konkurrenten aus Köln mißlang beim 1:1. Aber das Wort „Europa“ wurde in Dortmund nicht mehr geflüstert, nachdem am nächsten Samstag in Nürnberg 2:1 gewonnen wurde. Platz 5 vor Stuttgart und Leverkusen.

Der Freitagabend vom 15. Mai ist vielen Fans in bester Erinnerung. Der spätere Vizemeister Hamburger SV wurde vor 42000 mit 4:3 besiegt in einem der besten Spiele im Westfalenstadion. Elfern von Kaltz und Zorc zum 1:1 folgten fünf Tore. Zorc und Simmes wendeten das Spiel zur vollen Stunde zum 3:2. Erdal Keser schenkte Uli Stein noch das 4:3 ein. Tor Nummer 60 war einsame Bundesligaspitze und wir standen auf Platz 3 schon fast zu hoch.

Am Freitag, den 22. Mai, reisten wir zu einem weiteren UEFA-Cup-Konkurrenten nach Kaiserslautern. Lange torlos brachte ein Doppelschlag von Dickel (51.) und Mill (55.) sowie Zorc (78.) die beiden Punkte auf dem Betzenberg, auch wenn es mit dem 3:2 am Ende noch teuflisch brenzlig wurde.

Am 30. Mai hatte der BVB das Vertrauen seiner Fans wieder voll zurückgewonnen und wartete im erstmals wieder ausverkauften Westfalenstadion auf Gladbach. Gegen den nächsten Konkurrenten und alten Mill-Verein verloren wir schon nach einer halben Stunde 0:2, weil Dickel ausgewechselt werden musste.

Der UEFA-Cup-Platz blieb umkämpft, was wir am 32. Spieltag in Bremen beweisen mussten. Werder lauerte hinter unserem 4. Platz, genau wie Kaiserslautern, Köln und Leverkusen. Manni Burgsmüller und ein 0:5 ließen uns auf Rang 6 abrutschen. Das europäische Wunder schien gefährdet.

Aber wir hatten ja einen Frank Mill. Im kleinen Derby am 13. Juni gegen Bochum hofften 34000 auf den letzten Heimsieg der Saison. Frankie ließ sich nicht lange bitten und schoß in der 11. Minute das 1:0. Nach dem Kabinen-1:1 hieß es nach einer Stunde 1:2. Mill glich in der 74. aus. Dickel wich dem neuen Joker Maurice Banach zum 3:2-Heimsieg.

Wir waren wieder Vierter, weil Kaiserslautern in Nürnberg und Bremen bei Absteiger Düsseldorf verloren.

Im Vorjahr knapp vor der zweiten Liga gerettet, mussten wir in der Folgesaison wieder reisen, um Borussia Dortmund nach Europa zu brüllen.

Euphorisiert pilgerte eine schwarz-gelbe Karawane von fast 20000 Borussen im Dauerregen die A45 hinunter nach Frankfurt. Ein Auswärtssieg sollte die UEFA-Cup-Teilnahme bedeuten.

Bremen gegen Köln und Kaiserslautern gegen Hamburg waren die Endspiel-Hits am tragbaren Radio.

Nach 45 Minuten führte Bremen mit 2:1 und Kaiserslautern lag mit 0:1 zurück. 0:0 in Frankfurt, aber das war keine Garantie für Borussia. In einem energischen Sturmlauf schossen Dickel, Anderbrügge und zweimal Frankie das 4:0 und wir waren reif für Europa. Bei Dauerregen feierten BVB-Fans den seit 1966 größten Erfolg. Wie gesagt, Borussia hatte gerade die Relegation geschafft und schaffte es nach der „Wiederauferstehung“ direkt in den UEFA-Cup.

Eine Wahnsinns-Saison mit 70 Toren und einem vierten Platz unter Trainer Reinhard Saftig, der wegen der Kapitänsfrage in der Saison vor dem Pokalsieg 1989 gehen musste.
An allem hatte Frank Mill mit 31 Spielen und 17 Toren nicht nur großen Anteil und im Rückblick war 1986/87 vielleicht seine beste BVB-Saison.

Herzlichen Glückwunsch zum 50.!

 Danke für unvergeßliche BVB-Zeiten!

 

 

 

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